ASTRA beschaffte 2025 Leistungen im Wert von über 2 Milliarden Franken

Das Bundesamt für Strassen ASTRA hat seinen Beschaffungsbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Das Amt führte 2’976 Beschaffungen im Gesamtwert von über 2.1 Milliarden Franken durch. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Anzahl der Vertragsabschlüsse ab, das Volumen stieg jedoch (2024: 3’082 Verträge, 1’907 Mio. Franken).
Rund 82% der Mittel wurden im Wettbewerb vergeben. 79% des Volumens oder rund 1.6 Milliarden Franken entfielen auf offene Verfahren, 2.6% (53.5 Mio.) auf Einladungsverfahren und 0.3 Mio. auf selektive Verfahren. Anzahlmässig dominierten die freihändigen Beschaffungen mit 83%. Dabei handelt es sich in der Regel um Aufträge unter 150’000 Franken bei Dienstleistungen und Bauleistungen beziehungsweise unter 50’000 Franken bei Lieferungen.
Von den 305 offenen Verfahren enthielten 147 Nachhaltigkeitskriterien in den Zuschlagskriterien, was einem Anteil von 48% entspricht. Im Vorjahr lag dieser Anteil bei 40% (124 von 307 Verfahren).
Bei den im Wettbewerb erteilten Zuschlägen ging in 51% der Fälle der Zuschlag an die preisgünstigste Offerte, bei 32% nicht an das preisgünstigste Angebot. 123 freihändige Vergaben über dem gesetzlichen Schwellenwert wurden publiziert, davon 85 Nachträge zu bestehenden Grundverträgen.
Den grössten Einzelzuschlag erteilte das ASTRA für die Tunnelarbeiten am Contournement Le Locle mit einer Vertragssumme von 484.7 Mio. Franken.
Quelle: astra.admin.ch
