Autor: Tobias

SBB lässt havarierten IR-Dosto bei Stadler Service reparieren

Ein IR-Dosto-Zug der SBB mit der Nummer 035 muss nach einer Havarie repariert werden. Die Arbeiten gehen an die Stadler Service AG in Bussnang im Kanton Thurgau. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 1.06 Millionen Franken inklusive Mehrwertsteuer.

Die SBB hat den Auftrag freihändig vergeben, also ohne Ausschreibung im offenen Wettbewerb. Begründet wird dieser Schritt mit immaterialgüterrechtlichen Besonderheiten: Die massgebenden Rechte des geistigen Eigentums am betroffenen Fahrzeug liegen beim Hersteller Stadler. Eine angemessene Alternative im Markt gebe es nicht.

Bei den IR-Dosto handelt es sich um doppelstöckige Intercity-Triebzüge, die Stadler ursprünglich unter der Bezeichnung «FV-Dosto» an die SBB geliefert hat. Die Fahrzeuge kommen im Schweizer Fernverkehr auf stark frequentierten Linien zum Einsatz. Aufgrund der herstellerspezifischen Konstruktion und der zugehörigen Rechte am technischen Wissen sind tiefgreifende Reparaturen nach grösseren Schadenereignissen in der Regel nur durch den Hersteller selbst wirtschaftlich und technisch sinnvoll umsetzbar.

Die rechtliche Grundlage für die freihändige Vergabe bildet Art. 21 Abs. 2 lit. c des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen. Dieser erlaubt eine Vergabe ohne Wettbewerb, wenn aus technischen oder rechtlichen Gründen nur ein einziger Anbieter infrage kommt.

Quelle: https://simap.ch

PostAuto beschafft weitere mobile Entwerter ticompact 11/1 mit IBIS IP


PostAuto rüstet seine Fahrzeugflotte mit zusätzlichen mobilen Entwertern des Typs ticompact 11/1 vom Hersteller Trapeze-Elgeba aus. Bis 2035 sollen so bis zu 1’350 Geräte beschafft werden, sowohl für bestehende Fahrzeuge als auch für Neufahrzeuge.

Die Entwerter validieren Fahrausweise direkt im Fahrzeug und sind über die Schnittstelle IBIS IP (IP-basierter Fahrzeugbus für die Kommunikation zwischen Fahrzeuggeräten) in die integrierte Software-Architektur ISA des öV-Systems eingebunden. Die ISA wurde spezifisch auf diese Geräte zugeschnitten, der Hersteller liefert sie bereits seit rund zehn Jahren.

Auf eine Marktabklärung gingen keine Rückmeldungen weiterer Anbieter ein. IBIS-IP-kompatible Lösungen sind auf dem Markt derzeit nicht verfügbar. Ein Systemwechsel würde eine komplette Neuentwicklung der ISA-Architektur bedingen, was sich wirtschaftlich nicht lohnen würde.

Quelle: https://simap.ch

Schweizer ÖV: Rahmenvertrag für Wertpapier zur Herstellung von Fahrkarten ausgeschrieben

Im Schweizer öffentlichen Verkehr wird ein neuer Rahmenvertrag für die Beschaffung von Wertpapier zur Herstellung von Fahrkarten ausgeschrieben. Über diesen Rahmenvertrag soll sämtliches Wertpapier bezogen werden können, das für die in der Schweizer ÖV-Landschaft eingesetzten Fahrkarten benötigt wird. Die ausgeschriebenen Wertpapiertypen und die jeweiligen Anforderungen sind im Pflichtenheft im Detail beschrieben.

Wertpapier im Sinne der Ausschreibung bezeichnet spezielles Sicherheitspapier mit fälschungserschwerenden Merkmalen, das als Trägermaterial für physische Tickets verwendet wird. Trotz der zunehmenden Verbreitung digitaler Vertriebskanäle bleibt das gedruckte Billett ein etablierter Bestandteil im Schweizer ÖV – etwa bei Automaten, am Schalter oder für bestimmte Sortimente und Zielgruppen. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit eines geeigneten, sicherheitstechnisch standardisierten Trägermaterials ist daher Voraussetzung für den durchgehenden Betrieb der Vertriebsinfrastruktur.

Der Auftrag wird im offenen Verfahren als Lieferauftrag mit Erfüllungsort in der gesamten Schweiz ausgeschrieben. Die Leistungserbringung beginnt voraussichtlich am 01.01.2027 beziehungsweise nach Vertragsunterzeichnung. Die Vertragslaufzeit erstreckt sich von 2027 bis 2031, mit der Option auf fünf Verlängerungen um je ein Jahr.

Quelle: https://www.simap.ch

Zentralbahn richtet Anreise zum Greenfield Festival 2026 in Interlaken ein

Vom 11. bis 13. Juni 2026 findet auf dem Flugplatz Interlaken das Greenfield Festival statt. Rund 75’000 Besuchende werden zum grössten Rock- und Metalfestival der Schweiz erwartet. Für Gäste aus Luzern, Nid- und Obwalden sowie dem Berner Oberland ist die Zentralbahn das Haupttransportmittel.

Wegen der starken Auslastung der Panorama-Express-Züge der Linie Luzern-Interlaken (PE LIX) durch internationale Gäste empfiehlt die Zentralbahn Festivalbesuchenden mit viel Gepäck zwei spezifische Zugläufe für die Anreise: Luzern ab 9.24 oder 10.24 Uhr mit Ankunft in Interlaken Ost um 11.17 bzw. 12.27 Uhr. Diese Züge halten in Alpnach Dorf, Sarnen, Giswil, Kaiserstuhl, Lungern, Brünig-Hasliberg, Meiringen und Brienz. Für die Rückreise stehen Verbindungen ab Interlaken Ost um 15.10 und 16.10 Uhr mit Ankunft in Luzern um 17.04 bzw. 18.04 Uhr zur Verfügung. In der Mitte dieser Kompositionen befindet sich ein Gepäckabteil zur Verstauung von Material.

Zusätzlich verkehrt am Sonntag, 14. Juni 2026, ein Extrazug ab Interlaken Ost um 11.40 Uhr nach Luzern. Er bietet mehr Stauraum als die regulären PE-LIX-Züge um 11.04 und 12.04 Uhr.

Aus Sicherheitsgründen müssen Gepäckstücke sicher verstaut und nach Möglichkeit befestigt werden. Übergrosse oder besonders sperrige Gegenstände wie grosse Container oder Konstruktionen, die Durchgänge, Türen oder Notfallfenster blockieren, sind vom Transport ausgeschlossen. Als Alternative steht der Gepäckservice von SBB und Zentralbahn zur Verfügung, der Gepäck und Velos von Bahnhof zu Bahnhof oder zwischen Haustür und Bahnhof transportiert.

Quelle: https://www.zentralbahn.ch

Zentralbahn schützt Amphibien entlang ihres Streckennetzes

Die Zentralbahn setzt entlang ihres Streckennetzes gezielte Massnahmen zum Schutz wandernder Amphibien um. Frösche, Kröten und Molche kreuzen auf dem Weg zu ihren Laichgewässern regelmässig die Gleise und sind dort besonders gefährdet. An mehreren identifizierten Amphibienkonfliktstellen kombiniert die Bahn bauliche, technische und organisatorische Massnahmen, um die jährlichen Wanderungen sicherer zu gestalten und Lebensräume zu erhalten.

Eine Eigenentwicklung von Mitarbeitenden der Zentralbahn ist ein Amphibienabweiser, der die Tiere von den Gleisen weg und auf sichere Routen leitet. Im Einsatz steht er unter anderem in Lungern. Die Wirkung wird mit Videomonitoring überprüft: Die Aufnahmen zeigen das Verhalten der Tiere an den Abweisern und liefern Hinweise für die Weiterentwicklung der Schutzvorrichtungen.

Besondere Aufmerksamkeit erfordert dieses Jahr die Wanderroute zwischen Kaiserstuhl und dem Strassentunnel der Lungernumfahrung, wo das A8-Projekt die gewohnten Wege beeinträchtigt. Die Zentralbahn sammelt die Tiere entlang des Trassees in Kisten und transportiert sie von Hand zum Lungerersee. Während der Laichzeit werden die Kisten morgens und abends geleert: Werktags übernimmt dies eine Bauunternehmung, nachts und an Wochenenden unterstützen Freiwillige. Koordiniert wird das Projekt durch die Nationale Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (karch) von info fauna.

Hintergrund der Massnahmen ist die Gefährdungslage: Von den über 19 in der Schweiz vorkommenden Amphibienarten sind fast 80 Prozent bedroht.

Quelle: https://www.zentralbahn.ch

Schleswig-Holstein: TARGET GROUP übernimmt Qualitätsmessung im SPNV und ÖPNV

Die Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein GmbH (NAH.SH) hat die Durchführung ihres Qualitätsmanagementsystems im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und im Strassenpersonennahverkehr (ÖPNV) an die TARGET GROUP GmbH aus Dormitz vergeben. Den Zuschlag erhielt das Unternehmen für beide ausgeschriebenen Lose.

Das Qualitätsmanagementsystem umfasst zwei Bausteine: Fahrgastbefragungen direkt in den Fahrzeugen sowie objektive Qualitätstests. Im SPNV-Los werden Tests in den Zügen durchgeführt, im Bus-Los zusätzlich an Haltestellen. Erhoben werden Daten zu Pünktlichkeit, Sauberkeit, Information, Service und weiteren qualitätsrelevanten Aspekten des öffentlichen Verkehrs. Die Ergebnisse werden aufbereitet, geprüft und den Aufgabenträgern als Grundlage für die Steuerung der Verkehrsverträge zur Verfügung gestellt.

Räumlich deckt der Auftrag das gesamte Bundesland Schleswig-Holstein ab, von Flensburg und Nordfriesland im Norden über Kiel und Lübeck bis Pinneberg und Stormarn im Hamburger Umland. Im SPNV-Los sind zudem Leistungen mit Bezug zur Freien und Hansestadt Hamburg eingeschlossen.

Die Vergabe erfolgte im offenen Verfahren nach VgV. Die Zuschlagskriterien gewichteten den Preis mit 60 Prozent und die Qualität mit 40 Prozent. Für das SPNV-Los gingen vier Angebote ein, für das Bus-Los fünf – sämtliche von kleinen oder mittleren Unternehmen aus dem Inland und vollständig elektronisch eingereicht. Der Vertragsabschluss datiert auf den 28. April 2026.

Quelle: https://ted.europa.eu

Bonn: SWB Verkehrs-GmbH schreibt Rahmenvertrag für Elektrobusse aus

Die Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH (SWBV) erneuert ihre Busflotte für den öffentlichen Personennahverkehr im Stadtgebiet Bonn schrittweise und schreibt dazu einen Rahmenvertrag für die Lieferung von Elektrobussen aus. Alle Fahrzeuge sind als Niederflurbusse zu liefern und müssen als saubere Fahrzeuge im Sinne des deutschen Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetzes gelten. Die Ausschreibung fällt zudem in den Anwendungsbereich der EU-Richtlinie 2009/33/EG zur Förderung sauberer Strassenfahrzeuge (Clean Vehicles Directive).

Die Beschaffung umfasst zwei Fahrzeugtypen. Für Solo-Elektrobusse ist im ersten Vertragsjahr eine garantierte Mindestabnahmemenge von 25 Fahrzeugen vorgesehen, mit einer Höchstmenge von 30. Im zweiten und dritten Vertragsjahr ist jeweils keine garantierte Abnahme vorgesehen, die Höchstmenge liegt bei jeweils 6 Solo-Bussen. Bei den Gelenk-Elektrobussen sind im ersten Vertragsjahr 5 Fahrzeuge garantiert (Höchstmenge 8), im zweiten Vertragsjahr keine garantierte Menge (Höchstmenge 6) und im dritten Vertragsjahr 15 Fahrzeuge (Höchstmenge 18).

Die Vertragslaufzeit beträgt zwölf Monate mit der Option auf maximal zwei Verlängerungen um jeweils ein Jahr. Vergeben wird im Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb nach Sektorenverordnung (SektVO). In der zweiten Verfahrensphase sollen mindestens drei Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Zur Absicherung sind eine Vertragserfüllungsbürgschaft von 5% und eine Mängelgewährleistungsbürgschaft von 3% vorgesehen. Das Verfahren steht unter Gremienvorbehalt.

Quelle: https://ted.europa.eu

Absichtserklärung für Direktverbindung Schweiz-London unterzeichnet

SBB, SNCF Voyageurs und Eurostar haben eine Absichtserklärung zur Einführung einer möglichen Direktverbindung zwischen der Schweiz und London unterzeichnet. Die Vereinbarung baut auf der im März 2026 zwischen SBB und SNCF Voyageurs geschlossenen Kooperationsvereinbarung auf, welche die Partnerschaft stärken und die Entwicklung neuer Linien ermöglichen soll.

London ist das beliebteste Flugziel aus der Schweiz, und die Nachfrage nach internationalen Bahnreisen ist hoch. Laut Studien entsprechen Reisezeiten von 6 Stunden zwischen Zürich und London, 5 Stunden zwischen Basel und London sowie 5.5 Stunden zwischen Genf und London der Marktnachfrage und den Erwartungen internationaler Reisender.

Eurostar bringt über 30 Jahre Erfahrung im Verkehr durch den Ärmelkanal in das Projekt ein und betreibt mit 51 Hochgeschwindigkeitszügen das grösste internationale Hochgeschwindigkeitsnetz Westeuropas. Zur Unterstützung des Wachstums hat Eurostar bei Alstom bis zu 50 Celestia-Doppelstockzüge bestellt, die ab Mai 2031 eingeführt werden sollen.

Als nächster Schritt werden mögliche Fahrpläne und Betriebskonzepte analysiert. Bis zur Einführung sind weitere Schritte erforderlich, darunter die Vorbereitung der Einreiseformalitäten, die Klärung der notwendigen Infrastruktur, zwischenstaatliche Übereinkommen sowie die Verfügbarkeit geeigneter Züge und Trassen. Eine Umsetzung wäre frühestens im Laufe der 2030er Jahre möglich.

Die Absichtserklärung knüpft an das am 8. Mai 2025 in London von Bundesrat Albert Rösti und der britischen Verkehrsministerin Heidi Alexander unterzeichnete zwischenstaatliche Übereinkommen an. Die SBB führt im Auftrag des Bundesamts für Verkehr weitere Studien durch.

Quelle: https://news.sbb.ch

Wien: Attraktivierung der Verbindungsbahn startet im September 2026

Die Hauptarbeiten zur Attraktivierung der Wiener Verbindungsbahn starten im September 2026 im Nordabschnitt zwischen Wien Hütteldorf und Schrutkagasse. Die behördliche Genehmigung liegt nach einem 1’300 Tage dauernden Rechtsmittelverfahren vor. Herzstück der ersten Bauetappe ist die neue Haltestelle Wien Hietzinger Hauptstrasse, die Ende 2029 in Betrieb gehen soll.

Auf einem rund 800 Meter langen Streckenabschnitt von den Wientalbrücken bis etwa zur Beckgasse wird die Trasse in Hochlage geführt. Dadurch entfallen die Eisenbahnkreuzungen Auhofstrasse und Hietzinger Hauptstrasse zugunsten permanent offener, barrierefreier Strassenunterführungen. Der Hütteldorfer Ast – die Abzweigung von der Weststrecke – wird zweigleisig errichtet, mehrere Eisenbahnbrücken werden erneuert und verbreitert.

Die Haltestelle Wien Speising wird modernisiert und nach Osten verlegt, um einen barrierefreien Einstieg zu ermöglichen. Die neue Haltestelle Stranzenbergbrücke entsteht unterhalb der gleichnamigen Brücke. Entlang der gesamten Strecke wird erstmals ein durchgehender Lärmschutz errichtet.

Wegen der Bauarbeiten wird die S80 ab 4. Juli 2026 nur noch zwischen Wien Aspern und Wien Hauptbahnhof verkehren. Ab 7. September 2026 bis mindestens Ende 2027 fährt sie zwischen Wien Aspern und Wien Meidling und wird via Meidling als S3 bis Mödling weitergeführt. Als Ersatz richten die ÖBB einen Busverkehr mit Halten in Meidling, Speising, Hietzinger Hauptstrasse und Hütteldorf ein – werktags zwischen 05:30 und 20:00 Uhr im 15-Minuten-Takt, ansonsten im Halbstundentakt. Der angestrebte Viertelstundentakt der S80 ist erst nach Abschluss aller Arbeiten möglich, voraussichtlich 2036.

Quelle: https://presse-oebb.at

BVG weitet E-Bus-Betrieb auf Auftragnehmerlinien in Berlin aus

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Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen künftig auch auf jenen Linien elektrisch angetriebene Busse ein, die im Auftrag der BVG von privaten Unternehmen bedient werden. Eine entsprechende Ausschreibung wurde veröffentlicht. Der Betriebsbeginn ist für Anfang 2030 vorgesehen, die Vertragslaufzeit beträgt 15 Jahre.

Rund acht Prozent der Linienleistungen der BVG werden seit Jahrzehnten an private Unternehmen vergeben. Die Subunternehmen bedienen aktuell rund 25 Linien und treten gegenüber den Fahrgästen im typischen gelben Design der BVG auf. Vom Fahrkartenkauf bis zur Fahrgastinformation entsprechen die Leistungen dem Berliner Standard. Mit dem Umstieg auf Elektrobusse profitieren Fahrgäste vom geringeren Geräuschpegel, die Stadt von sinkenden Abgasemissionen.

Die BVG betreibt mit rund 280 Elektrobussen bereits eine der grössten E-Busflotten Deutschlands. Auch die eigene Flotte wächst weiter: Kürzlich gingen die ersten Fahrzeuge einer neuen Generation von E-Gelenkbussen in Betrieb. 70 dieser Fahrzeuge sollen bis zum Sommer im Einsatz stehen, weitere 200 folgen in diesem und im nächsten Jahr. Durch konstruktive Anpassungen im Innenraum bieten die neuen Gelenkbusse sechs Sitzplätze mehr als das Vorgängermodell.

Quelle: https://www.bvg.de/presse