Bahnhof Lausanne: Bauarbeiten im Milliardenprojekt schreiten voran

Am 1. September 2025 informierten die SBB gemeinsam mit Bundesrat Albert Rösti sowie Vertreter:innen aus Lausanne, Waadt und Genf über den Fortschritt beim Umbau des Bahnhofs Lausanne. Ziel des Grossprojekts ist es, die Perrons zu verlängern und zu verbreitern, um die Aufnahmekapazität des Bahnhofs zu verdoppeln. Das Budget beläuft sich auf 1,7 Milliarden Franken, wovon bisher 530 Millionen investiert wurden.
Zu den laufenden Arbeiten gehören der Bau des Untergeschosses des Bahnhofplatzes, die Verstärkung der Südfassade und der Neubau des Epinettes-Gebäudes mit Parking, das 2027 fertiggestellt wird. An der Südfassade sind derzeit 40 Prozent der Verankerungen gesetzt. Seit dem 25. August 2025 verbindet eine neue Passerelle die Rue du Simplon mit der Unterführung West.
Die nächste Etappe betrifft die neuen Perrons und Unterführungen. Das erste Perron soll 2030 in Betrieb gehen, die vollständige Fertigstellung ist für 2037 geplant. Während der Bauzeit bleibt der Betrieb von täglich 700 Zügen gewährleistet.
Die Arbeiten erfolgen im Rahmen des Programms Léman 2030. Prognosen zufolge wird die Zahl der Reisenden auf der Strecke Lausanne–Genf bis 2030 auf 100 000 pro Tag steigen, doppelt so viele wie 2010. Der Umbau gilt als zentrale Voraussetzung für den weiteren Ausbau der Achse Lausanne–Genf.