Berlin baut Tram- und Busnetz aus: diese Projekte laufen

Wie Entwicklungsstadt Berlin berichtet, treibt die Bundeshauptstadt mehrere Vorhaben zum Ausbau von Strassenbahn- und Busangebot voran. Seit Juli verkehrt der Urbanliner regulär auf der Linie M4. Das 50 Meter lange Fahrzeug bietet Platz für 312 Fahrgäste und ist damit die längste Tram Berlins.
Langfristig ist eine neue Strassenbahnstrecke vom Potsdamer Platz bis zum Rathaus Steglitz vorgesehen. Eine endgültige Trassenführung und ein konkreter Baustart stehen bislang nicht fest.
Zur Elisabeth-Aue plant die BVG einen rund 3.4 Kilometer langen Ringschluss. Fünf neue Haltestellen sollen das dort geplante Quartier sowie Französisch Buchholz besser anbinden.
In Mahlsdorf soll die Linie 62 zweigleisig ausgebaut und näher an den S-Bahnhof geführt werden. Damit wird künftig ein stabiler Zehn-Minuten-Takt angestrebt.
In der Altstadt Köpenick werden Gleise, Fahrleitungen und Versorgungsleitungen umfassend erneuert. Mehrere Haltestellen werden barrierefrei ausgebaut. Die Fertigstellung ist voraussichtlich für das Frühjahr 2028 vorgesehen.
Auch die Busflotte wird weiter elektrifiziert. 2026 und 2027 sollen weitere E-Busse hinzukommen, neue Betriebshöfe entstehen in Marienfelde und Treptow.
