Bilanz 2025: DB InfraGO investiert 19 Milliarden Euro in Schieneninfrastruktur

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Die DB InfraGO hat 2025 ein gestiegenes Bauvolumen zur Sanierung des deutschen Schienennetzes umgesetzt. Auf rund 26’000 Baustellen wurden Strecken, Anlagen und Bahnhöfe saniert sowie Leit- und Sicherungstechnik erneuert. Insgesamt standen über 19 Milliarden Euro zur Verfügung.

Zu den grössten Vorhaben zählen die laufende Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Berlin, die Inbetriebnahme der Dresdner Bahn und Anhalter Bahn sowie die Wiederinbetriebnahme der bei der Flut 2021 zerstörten Ahrtalbahn.

2025 wurden 2’065 Weichen erneuert, ein Plus von 2.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Gleisbau lag die Menge bei 2’173 Kilometern, leicht über dem Niveau von 2024 und 2023. Bei der Oberleitung wurden 288 Kilometer erneuert, ein Rückgang von 2 Prozent. Im Brückenbau wurden rund 40’000 Quadratmeter in Betrieb genommen. 60 neue Stellwerke gingen 2025 in Betrieb, gegenüber durchschnittlich 40 in den Vorjahren. Insgesamt wurden 4’025 Stelleinheiten erneuert.

Die ETCS-Ausrüstung wuchs auf 683 Kilometer Streckenlänge, 157 Kilometer kamen 2025 hinzu. Rund 950 der insgesamt 5’700 Bahnhöfe in Deutschland wurden modernisiert, über 100 davon nach einheitlichen Standards aus einem Guss geplant und erneuert.

Die DB InfraGO beschäftigte Ende 2025 rund 8’000 neue Mitarbeitende. Über 3’600 davon arbeiten in den Hauptberufsgruppen Bauprojekt-/Bauüberwachung und Fahrweginstandhaltung. Im Betrieb begannen 2’100 neue Fachkräfte die Qualifizierung zur Zugverkehrssteuerer:in. Die Personalbedarfsdeckungsquote in den Stellwerken lag im November bei 99.0 Prozent.