BLT und Stadler testen gummigefederte Räder am TINA-Tram in Basel

Die BLT Baselland Transport AG und Stadler ergreifen weitere Massnahmen, um die Emissionen der TINA-Trams zu reduzieren. Während die Lärmemissionen seit Inbetriebnahme bereits deutlich gesenkt werden konnten, stehen nun die Vibrationen im Fokus.
Seit Beginn des Betriebs arbeiten die beiden Unternehmen intensiv an der Emissionsreduktion. Technische Anpassungen am Fahrzeug zeigen Wirkung: Zusätzliche Dämpfungselemente, Optimierungen am Radprofil und an den Magnetschienenbremsen sowie an den Verkleidungsteilen reduzierten den Primärschall um 3.7 Dezibel. Dies entspricht einer Halbierung der Lautstärke und damit dem Niveau der bisherigen Tango-Flotte. Seit Ende 2025 ist die gesamte TINA-Flotte der BLT umgerüstet.
Im nächsten Schritt soll auch die Vibrationsbelastung sinken. Ein TINA-Tram wird mit neuen, gummigefederten Rädern ausgestattet, die im Zusammenspiel von Rad und Schiene stärker dämpfend wirken. Die Testfahrten starten Anfang Juli 2026, regelmässige Messungen im Stadtgebiet sollen die Wirksamkeit belegen.
Zeigen die gummigefederten Räder die erwartete Wirkung, werden neue TINA-Fahrzeuge bereits ab Werk damit ausgestattet. Bestehende Fahrzeuge will Stadler sukzessive anpassen. Die Kosten für diese Massnahmen trägt der Hersteller.
Das TINA-Tram steht aktuell in sechs europäischen Städten im Einsatz: Basel, Darmstadt, Rostock, Halle, Gera und Den Haag. Mitte April bestellten die ostdeutschen Städte Gera und Zwickau zusätzlich 14 Fahrzeuge.
Quelle: Medienmitteilung BLT und Stadler vom 13. Mai 2026