Brennerstrecke: Fernverkehr Innsbruck-Bozen bis 1. August durch Busse ersetzt

Die ÖBB haben ab Samstag, 18. Juli, ein Bauprogramm auf der Brennerstrecke gestartet. Anlass sind die Beseitigung von Frostschäden und die Instandhaltung von Gleisanlagen. Zeitgleich erneuert die italienische Bahn die Gleisanlagen und die Bahntechnik am Bahnhof Brennero/Brenner sowie auf der Brenner-Südrampe. Die ÖBB nutzen das Zeitfenster der Streckensperre für eigene Erhaltungsarbeiten.

Im Regionalverkehr betrifft die erste Bauphase den Abschnitt zwischen Gries am Brenner und dem Brennerpass. Zwischen Steinach in Tirol und dem Brennerpass verkehren Busse als Schienenersatzverkehr. Ab Donnerstag, 23. Juli, wird auf der gesamten Strecke zwischen Innsbruck und dem Brennerpass gearbeitet; der Ersatzverkehr fährt dann zwischen Innsbruck Hauptbahnhof und dem Bahnhof Brennero/Brenner. In Südtirol besteht zwischen Brenner und Brixen ebenfalls ein Ersatzverkehr, teils mit Möglichkeit zur Fahrradmitnahme. Für St. Jodok wird ein Pendelverkehr mit Kleintaxi eingerichtet.

Im Fernverkehr können die Züge zwischen Innsbruck und Bozen von 17. Juli bis 1. August nicht verkehren. Ersatzbusse fahren direkt zwischen den beiden Landeshauptstädten; eine Fahrradmitnahme ist dabei nicht möglich. Die Züge RJ 80, RJ 81 und RJ 1281 werden ab/bis Wörgl Hauptbahnhof über die Tauernstrecke und Tarvisio umgeleitet und halten unter anderem in Innsbruck, Bozen, Trento und Verona nicht. Die ÖBB empfehlen, sich vor Fahrtantritt in der elektronischen Fahrplanauskunft zu informieren.