Busways testet Geo-Fencing für Tempolimiten im Depot Penrith

Wie Australasian Bus and Coach berichtet, testet der australische Busbetreiber Busways am Standort Penrith eine Geschwindigkeitsbegrenzung mittels Geo-Fencing für seine Elektrobusse. Das System begrenzt Fahrzeuge des Typs Volvo automatisch auf 10 km/h, sobald sie sich innerhalb des Depotareals befinden. Verlassen die Busse das Depot und kehren ins Strassennetz zurück, gilt wieder der normale Betrieb.

Geo-Fencing ermöglicht es, Geschwindigkeitskontrollen automatisch zu aktivieren, sobald ein Fahrzeug ein definiertes Gebiet betritt. Im Fall von Penrith betrifft dies das Depotgelände, wo Fahrzeugbewegungen, Fussgänger:innen und Werkstattaktivitäten eng koordiniert werden müssen.

Laut Busways sind die bisherigen Ergebnisse des Tests positiv. Die Technologie biete eine praktische Unterstützung für Fahrer:innen und stärke die Einhaltung sicherer Geschwindigkeiten auf dem Betriebsgelände. Zusätzlich helfe sie den Fahrer:innen, sich der wechselnden Geschwindigkeitsvorgaben in unterschiedlichen Betriebszonen bewusst zu bleiben.

Chris Wolf, Direktor für Anlagen und Sicherheit bei Busways, erklärt, dass Elektrobusse neue Möglichkeiten für den Einsatz automatisierter Kontrollsysteme böten. Geschwindigkeitskontrollen liessen sich damit automatisch in definierten Bereichen wie Depots und Umsteigeknoten aktivieren.

Eine Analyse von Branchen- und Betriebsdaten zeige, dass viele Vorfälle mit niedriger Geschwindigkeit im Depotumfeld auftreten, was diesen Bereich zu einem wichtigen Ansatzpunkt für die Risikoreduktion mache. Die Erkenntnisse aus dem Testbetrieb in Penrith sollen Busways dabei helfen zu beurteilen, ob die Technologie auch in weiteren geeigneten Depots eingeführt werden kann.

Der Test reiht sich laut Busways in eine längere Geschichte praxisnaher Sicherheitsinnovationen des Unternehmens ein, darunter Australiens erste im Boden verbaute Bremsprüfstände, sicherere Türhaltegriffe sowie Dreiviertel-Schutzscheiben für Fahrer:innen.