BVG feiert Richtfest auf E-Bus-Betriebshof in der Säntisstrasse

Der letzte Nagel: Alexander Bonk (BVG-Projektleiter, v. l.), Ute Bonde (Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt) und Henrik Falk (BVG-Vorstandsvorsitzender) schlagen symbolisch den letzten Nagel in den Dachstuhl. © BVG, Florian Bündig

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben am 18. März 2026 auf dem neuen E-Bus-Betriebshof in der Säntisstrasse in Berlin-Marienfelde Richtfest gefeiert. Das Gelände umfasst rund 6.6 Hektar. Rohbau des Verwaltungsgebäudes, Tiefgarage und das Tragwerk der Servicehalle sind bereits fertiggestellt. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant.

Der Betriebshof bietet Platz für rund 220 Elektrobusse, die über Pantografen auf dem Fahrzeugdach geladen werden. Rund 180 Mitarbeitende sollen dort künftig ihren Arbeitsplatz haben. Zum Einsatz kommt ein Betriebshofmanagementsystem, das Fahrzeugeinsatz, Abstellung, Ladevorgänge und Serviceintervalle automatisiert optimiert. Die Grundsteinlegung fand im August 2025 statt.

Bereits heute betreibt die BVG rund 280 Elektrobusse. Weitere 270 E-Gelenkbusse sind bestellt, die ersten 70 davon sollen bis Sommer 2026 geliefert werden. Bis 2027 soll etwa ein Drittel der rund 1’500 Fahrzeuge umfassenden Gesamtflotte elektrisch fahren. Die vollständige Umstellung auf nicht fossile Antriebe ist bis 2035 vorgesehen. Zusätzlich baut die BVG die Ladeinfrastruktur an bis zu 20 Endhaltestellen im Stadtgebiet aus.

Mit dem Bau der ARGE BVG Säntis beauftragt, bestehend aus der ZECH Bau SE und der SBRS GmbH, die als Tochtergesellschaft der Shell Deutschland GmbH Ladeinfrastrukturlösungen realisiert.