EFK prüft Mittelverwendung bei den Transports publics fribourgeois

Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat die Mittelverwendung bei den Transports publics fribourgeois (TPF) geprüft. Im Fokus standen die Kosten- und Leistungsrechnung, die rechtmässige Verwendung der Ergebnisse im regionalen Personenverkehr (RPV) sowie die Finanzierungsflüsse innerhalb der TPF-Gruppe.
Die EFK stellt fest, dass die TPF die geltenden Vorgaben einhalten und einheitliche interne Preise sowie Kostenaufteilungen anwenden. Die Erfassung der Arbeitsleistungen ist gut durchdacht. Bei der Aufteilung unproduktiver Arbeitszeit – etwa Wartezeiten, Leer- und Depotfahrten – sieht die EFK jedoch Verfeinerungsbedarf, um deren Ursprung genauer abbilden zu können.
Im Bereich Sponsoring wurden Korrekturen nötig. Sponsoringkosten sind im RPV grundsätzlich nicht anrechenbar. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) und die TPF haben vereinbart, solche Zahlungen ab 2026 im nicht subventionierten Bereich zu verbuchen. Infolge der Prüfung hat die TPF die Jahresrechnung 2025 bereits entsprechend korrigiert.
Die internen Verrechnungen zwischen den Konzerngesellschaften erfolgen auf Basis der tatsächlichen Vollkosten. Die Gleichbehandlung ist gegeben. Der Bereich RPV erzielte 2024 einen Überschuss, von dem mindestens zwei Drittel der Spezialreserve zugeführt wurden – wie gesetzlich vorgeschrieben. Ein Darlehen der TPF HOLDING bei der TPF TRAFIC in Höhe von 12.95 Millionen Franken aus dem RPV-Bereich soll mittelfristig zurückgezahlt werden. Neue Darlehen werden seither extern aufgenommen.
Quelle: efk.admin.ch
