FAIRTIQ startet Ticketing-Piloten in Slowakei, Grossbritannien und Norwegen

FAIRTIQ kündigt drei neue Smart-Ticketing-Projekte an. Laut Beiträgen des Unternehmens und von CEO Gian-Mattia Schucan auf LinkedIn geht es um Pilotversuche in der Slowakei, im Vereinigten Königreich und in Norwegen.
In der Slowakei arbeitet FAIRTIQ mit der staatlichen Eisenbahngesellschaft Železničná spoločnosť Slovensko (ZSSK) zusammen. Der Pilot umfasst das gesamte nationale Bahnnetz und reicht von Pendlerverbindungen bis zu touristischen Fahrten in die Tatra. Es ist die erste landesweite Kooperation von FAIRTIQ in Zentral- und Osteuropa.
Im Vereinigten Königreich wird auf der Strecke Sheffield–Doncaster ein Pilotprojekt durchgeführt. Partner sind die Rail Delivery Group (RDG) und Northern Trains. Unterstützt von der Regierung wird hier ein digitales, mobiles Pay-as-you-go-Ticketing getestet. Fahrgäste sollen damit ohne vorherige Ticketwahl unterwegs ein- und aussteigen und nachträglich den korrekten Fahrpreis bezahlen.
In Norwegen startet FAIRTIQ gemeinsam mit Brakar as, der Verkehrsbehörde im Buskerud, das erste distanzbasierte Mobile-Pay-as-you-go-Ticketing des Landes. Das einjährige Pilotprojekt ersetzt das Zonensystem durch eine fahrleistungsabhängige Abrechnung. Brakar wickelt jährlich rund 12,5 Millionen Fahrten ab. Mit dem Projekt sollen Transparenz, Einfachheit und Nutzerfreundlichkeit des Ticketkaufs verbessert werden.
Die drei Vorhaben zeigen unterschiedliche regionale Ansätze, verfolgen aber das gemeinsame Ziel, den Zugang zum öffentlichen Verkehr zu vereinfachen und die Preisgestaltung für Fahrgäste nachvollziehbarer zu machen.
Quelle: LinkedIn-Posts von FAIRTIQ und Gian-Mattia Schucan.