FAIRTIQ vereinfacht grenzüberschreitende ÖV-Fahrten in der Region Basel

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Der Regierungsrat unterstützt die Einführung eines Check-in-check-out-Ticketings im grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehr zwischen Basel und dem Regio Verkehrsverbund Lörrach. Das Projekt der Firma FAIRTIQ wird mit 300’000 Franken aus dem Mobilitätsfonds finanziert. Bei erfolgreicher Erweiterung auf elsässische Gebiete sind zusätzlich bis zu 40’000 Franken vorgesehen.

FAIRTIQ entwickelt eine neue Funktion in ihrer App, mit der Fahrgäste beim Einsteigen ihre Fahrt starten und beim Aussteigen beenden. Der Tagespreis wird automatisch berechnet. Die Einführung ist für 2026 geplant. Der Beitrag des Mobilitätsfonds umfasst die technologische Entwicklung, die Implementierung in der App sowie den vierjährigen Betrieb. Parallel erfolgt eine Einführung in der Ostschweiz, deren Projektpartner ebenfalls Kosten übernehmen.

Das Vorhaben soll den Zugang zum öffentlichen Verkehr vereinfachen und damit den Modalshift im Grenzraum stärken. Ein höherer ÖV-Anteil unterstützt die Ziele des Kantons Basel-Stadt im Bereich Klimaschutz und Ressourceneffizienz, insbesondere das Ziel Netto Null bis 2037. Vereinfachte Ticketprozesse sollen die Nutzung von Tram, Bus und Zug attraktiver machen und den motorisierten Individualverkehr reduzieren.

Der Mobilitätsfonds des Kantons Basel-Stadt wird durch Gebühren für Pendler-, Besucher- und Anwohnerparkkarten gespeist und erzielt jährlich rund 3.8 Mio. Franken. Er ermöglicht die Mitfinanzierung umweltfreundlicher Verkehrsprojekte innerhalb und ausserhalb des Kantons und gilt als schweizweit einzigartiges Instrument zur Förderung nachhaltiger Mobilität in der trinationalen Agglomeration Basel.