Flix: Bis zu 1.5 Millionen Tonnen CO2 durch Fernbusreisen vermieden

Irizar i6s 'Flixbus'
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Flix, der Betreiber von FlixBus, FlixTrain und weiteren Marken, hat am 22. April 2026 seinen vierten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Darin schätzt das Unternehmen, dass Fahrgäste im Jahr 2025 durch die Wahl des Fernbusses gegenüber Pkw oder Flugzeug bis zu 1.5 Millionen Tonnen CO2 vermieden haben. Die Berechnung basiert auf modellierten Szenarien, die alternative Verkehrsmittel für dieselben Strecken gegenüberstellen.

Laut Bericht emittiert eine Person, die in Europa mit FlixBus reist, pro Kilometer im Durchschnitt mindestens fünfmal weniger CO2 als beim Fahren mit dem Pkw. Auf der Strecke Berlin-Rom sollen die CO2-Emissionen im Vergleich zum Auto um 84 Prozent tiefer liegen, was annähernd dem Niveau des Schienenfernverkehrs entspricht. Gegenüber Inlandsflügen fällt die Einsparung noch deutlicher aus: bis zu zehnmal weniger Emissionen pro Kilometer.

Neben der Umweltwirkung betont Flix auch den sozialen Aspekt des Angebots. Von den über 8’700 bedienten Destinationen in mehr als 40 Ländern haben 31 Prozent weniger als 20’000 Einwohner:innen, viele davon mit eingeschränktem oder fehlendem Bahnanschluss. Der Fernbus übernimmt dort eine Grundversorgungsfunktion für Personen ohne eigenes Fahrzeug.

Für den Bericht orientiert sich Flix an den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) im Rahmen der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD), ohne bisher dazu verpflichtet zu sein. Erstmals liess das Unternehmen seinen Corporate Carbon Footprint für 2025 – inklusive Scope 1, 2 und Scope 3 Kategorie 11 – durch eine unabhängige Drittpartei prüfen. Im Bereich alternative Antriebe waren 2025 rund 120 Fahrzeuge mit Elektro- oder Biokraftstoffantrieb im Einsatz.

Quelle: https://corporate.flix.com/press_releases/7021/