Graubünden: Positive Bilanz zur Verkehrslenkung an Olympia 2026

Der Kanton Graubünden zieht eine positive Bilanz zur Verkehrslenkung während der 25. Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026. Das erarbeitete Verkehrskonzept hat sich in der Praxis bewährt.

Mit Shuttle-Verbindungen von PostAuto und weiteren Partnern wurden knapp 41’000 Personen zwischen Zernez/Müstair und Livigno transportiert. 85% aller Reisenden nach Livigno und Bormio nutzten den öffentlichen Verkehr für ihre Anreise. Das Besucheraufkommen lag bei 70% der prognostizierten Frequenzen.

Die als Rückfallebene vorgesehenen Park-and-Ride-Anlagen wurden moderat genutzt: Insgesamt wurden 1’192 Fahrzeuge registriert. Unter den P&R-Nutzenden fanden sich internationale Gäste mit Kontrollschildern aus Polen, Tschechien, Deutschland und Österreich.

Während der gesamten Spieldauer blieben Verkehrsüberlastungen auf den Zufahrtsachsen aus. Auch in den Südtälern, insbesondere in der Valposchiavo, wurde nur geringfügiger Zusatzverkehr festgestellt. Grenzpendler:innen konnten ihre Arbeitsstätten in Graubünden pünktlich erreichen. Die zweite Event-Woche mit teils starkem Schneefall wurde dank des organisierten Räumungsdienstes reibungslos bewältigt.

Gesamtkoordinator Marco Steck führt den Erfolg auf eine intensive Vorbereitung seit 2024 sowie die departements- und länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Einsatzabschnitten, Transportunternehmen und Partnerorganisationen zurück.