Hamburg: HOCHBAHN legt verbessertes Lohnangebot vor

Hochbahn Hamburg, Mercedes-Benz Citaro C2 GL CapaCity 4936 (HH YB 4936)
Hochbahn Hamburg, Mercedes-Benz Citaro C2 GL CapaCity 4936 (HH YB 4936) by GAKEI97 is licensed under Creative Commons BY-NC-SA 2.0 International

In der fünften Verhandlungsrunde zum Mantel- und Entgelttarifvertrag zwischen der Gewerkschaft ver.di und der Hamburger Hochbahn AG hat die HOCHBAHN am 10. März 2026 ein erneut verbessertes Angebot vorgelegt. Es sieht Lohnsteigerungen von bis zu 8.1 Prozent über eine Laufzeit von 36 Monaten vor.

Das Angebot umfasst drei Entgeltstufen: eine Erhöhung um 2.1 Prozent (mindestens 90 Euro) ab 1. Januar 2026, eine weitere Steigerung um 2.0 Prozent ab 1. Juli 2027 sowie 2.1 Prozent ab 1. Mai 2028. Für den Fahrdienst – mit rund 4’800 Mitarbeitenden die grösste Beschäftigungsgruppe – liegt das Plus bei 6.8 Prozent, mit der optionalen Umwandlung einer geplanten Arbeitszeitverkürzung in eine zusätzliche Gehaltserhöhung von 1.3 Prozent sogar bei bis zu 8.1 Prozent.

Noch während der Verhandlungsrunde verkürzte die HOCHBAHN die ursprünglich bis Ende 2028 angesetzte Laufzeit um sechs Monate auf den 30. Juni 2028. Die von ver.di geforderte Laufzeit von zwölf Monaten lehnt die HOCHBAHN ab.

Neben den Entgeltsteigerungen enthält das Angebot weitere Punkte: eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 120 Euro in drei Schritten, eine Senkung des Eigenanteils am Deutschlandticket auf 50 Prozent (aktuell 31.50 Euro), die Übernahme von 85 Prozent der Führerscheinkosten für Auszubildende mit entsprechender Zielstelle sowie einen freien Tag pro Jahr für ehrenamtliche Tätigkeiten.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 23. März 2026 statt.