Hannover: ÜSTRA rüstet Stadtbahnen mit neuen Stretchdisplays aus

Die ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe erneuern die Fahrgastinformation in ihren Stadtbahnen der Reihe TW2500. Wie aus einer Bekanntmachung im EU-Vergabeportal TED hervorgeht, liefert und montiert die Nomad Digital GmbH aus Hildesheim Stretchdisplays samt der zugehörigen Software OBIS.

Die bisherigen Geräte erhalten altersbedingt weder Wartung noch Ersatzteile vom Hersteller. Damit ist die Versorgung der Fahrzeuge mit Fahrgastinformationen nicht mehr sichergestellt. Das Display im Stretch-Format wurde in einem früheren Projekt gemeinsam mit dem Anbieter für die ÜSTRA entwickelt und ist bereits in Stadtbahnen der Reihe TW2000 sowie in Elektrobussen im Einsatz.

Ziel des Gesamtvorhabens ist ein einheitliches Display in allen Flotten der ÜSTRA. Der Betrieb soll dadurch mit einer möglichst einheitlichen Systemlandschaft auskommen, was technische, organisatorische und Wartungsaufwände senkt. Parallel dazu vereinheitlicht das Unternehmen das Hintergrundsystem, über das die Displays mit Inhalten versorgt und überwacht werden. In den Fahrzeugen übernimmt ein primäres Display die Netzwerkanbindung und versorgt die übrigen Bildschirme.

Displays anderer Hersteller lassen sich in diese Architektur nicht einbinden, da die Kommunikation zwischen Hintergrundsystem und Displays ein geschlossenes Produkt des Anbieters ist. Im Busbereich zeigt sich laut der Bekanntmachung, wo uneinheitliche Formate hinführen: Dort ist das Fahrgastfernsehen auf einem Teil der Flotte nur mit aufwendiger Nachrüstung möglich.