Koralmbahn: Arbeiten an Umwelt und Sicherheit gehen weiter

Rund ein halbes Jahr nach der Inbetriebnahme der Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt setzen die ÖBB die Arbeiten entlang der Hochleistungsstrecke fort. Das ausgeweitete Bahnangebot wird täglich von rund 7’000 Fahrgästen genutzt. Neben kürzeren Reisezeiten stehen weiterhin Umwelt und Qualität im Fokus.

Ein zentraler Bestandteil sind die Aufforstungen entlang der Strecke, die nach der Inbetriebnahme weitergeführt werden. Allein auf Kärntner Seite werden bis 2028 rund 145’000 Bäume neu gepflanzt. Mehrere ökologische Ausgleichsflächen haben sich bereits zu wertvollen Lebensräumen entwickelt, etwa in der Brenndorfer Bucht oder bei der Umlegung der Lassnitz. Die umgelegte Lavant, ein ehemals begradigter Fluss, ist mittlerweile ein Natura-2000-Gebiet. Die Koralmbahn zählt österreichweit zu den grössten Projekten, die nach dem UVP-Gesetz eingereicht und genehmigt wurden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Überwachung von Schall- und Erschütterungsemissionen. Bis Jahresende finden an behördlich vorgegebenen Punkten Messkampagnen statt. Die Daten bilden die Grundlage für ein normiertes Lärmmodell, mit dem die Wirkung von Schutzmassnahmen überprüft wird und die Interessen der Anrainer:innen gewahrt bleiben sollen.

Wie alle Bahnstrecken in Österreich wird auch die Koralmbahn laufend überprüft und gewartet. Derzeit finden unter anderem Arbeiten am Oberbau auf steirischer Seite statt.

Quelle: presse-oebb.at