Lausanne-Genf: Bundesrat zum Projekt Morges-Perroy

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Im Nationalrat hat Daniel Ruch (FDP) den Bundesrat zu den Auswirkungen der verschobenen Neubaustrecke Morges-Perroy auf den Fernverkehr zwischen Lausanne und Genf befragt. Hintergrund ist die Ankündigung, dass der Bau dieser neuen Verbindung in eine zweite Phase verschoben werde.

Der Bundesrat hält fest, dass das Projekt Morges-Perroy planmässig verläuft. Die Phase Vorprojekt wurde im Herbst 2024 freigegeben und dauert voraussichtlich bis 2029. Aufgrund der Komplexität des Vorhabens – technische, rechtliche und umweltbezogene Fragen müssen vorgängig geklärt werden – soll erst nach Abschluss des Vorprojekts ein definitiver Entscheid über die Umsetzung und den Verpflichtungskredit fallen. Dieser Entscheid ist im Rahmen der Botschaft 2031 vorgesehen. Der Zeitplan mit Inbetriebnahme im Jahr 2043 bleibt unverändert.

Für die Übergangszeit bis zur Fertigstellung der grossen Infrastrukturen – Tiefbahnhof Genf (geplant 2038) und Morges-Perroy (2043) – erarbeitet die SBB im Auftrag des Bundesamts für Verkehr (BAV) einen Fahrplanentwurf 2035. Dieser soll die dringendsten Kapazitätsengpässe auf der Achse Lausanne-Genf entschärfen.