Mit 500 Extrazügen von SBB und SOB staufrei ans ESAF Glarnerland+

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Für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest Glarnerland+ (ESAF) vom 29. bis 31. August 2025 werden bis zu 350 000 Besucher:Innen erwartet – mehr als das Achtfache der Bevölkerung des Kantons Glarus. Um die An- und Abreise zu bewältigen, setzen SBB und SOB rund 500 Extrazüge mit insgesamt 170 000 Sitzplätzen ein. Würde man diese aneinanderreihen, ergäbe sich eine Zuglänge von über 100 Kilometern.

Für das Fest wurden die Bahnhöfe Näfels-Mollis und Weesen temporär ausgebaut. Letzterer war seit 2013 geschlossen und wird für das ESAF reaktiviert. Die Massnahmen wurden im Auftrag des Vereins «ESAF 2025 Glarnerland+» umgesetzt. Während des Festwochenendes wird Näfels-Mollis zur Endhaltestelle. Der Streckenabschnitt nach Netstal bleibt unterbrochen. SBB und SOB verkehren zwischen Netstal und Linthal, ergänzt durch Bahnersatzbusse. Da die Bahnstrecken im Glarnerland mehrheitlich einspurig sind, kann es trotz Massnahmen zu Wartezeiten und vollen Zügen kommen.

Rund 200 Kundenbetreuer:Innen unterstützen die Reisenden an den Bahnhöfen Näfels-Mollis, Netstal, Nieder- und Oberurnen, Weesen, Ziegelbrücke sowie in Zürich HB, Pfäffikon SZ und Rapperswil. Sie helfen bei Fragen und weisen den Weg zum Festgelände. Zudem leisten zahlreiche Lokführer:Innen, Kundenbegleiter:Innen und weitere Mitarbeitende von SBB und SOB zusätzliche Einsätze.

Für die Sicherheit sorgen rund 80 Polizist:Innen der Transportpolizei zusammen mit der Kantonspolizei Glarus, dem Ostschweizer Polizeikonkordat und Sicherheitsmitarbeitenden der Transsicura.