MOIA bringt autonomes Ridepooling nach Hamburg – ein mutiger Schritt in die Zukunft

Die Mobilitätslandschaft Hamburgs erfährt eine richtungsweisende Transformation: MOIA startet mit autonomen Ridepooling-Tests und setzt damit einen Meilenstein für die urbane Personenbeförderung. In Zusammenarbeit mit Volkswagen ADMT treibt das Unternehmen die Entwicklung autonomer Mobilitätsdienste voran und demonstriert das Potenzial von Automatisierungslevel 4 nach SAE-Standard.
Seit der Einführung des vollelektrischen Ridepoolings im Jahr 2019 hat MOIA mehr als elf Millionen Fahrgäste in Hamburg transportiert. Nun folgt mit autonomen Fahrzeugen eine konsequente Weiterentwicklung des Konzepts, das langfristig eine grössere und flexiblere Flotte verspricht. Durch die intelligente Integration des autonomen VW ID. Buzz AD in die MOIA-Softwareumgebung wird ein effizienter, komfortabler und sicherer Service ermöglicht. Die Buchungsapp, die Steuerung der Flotte und das Passagiermanagement werden nahtlos miteinander verknüpft.
Die ersten Testfahrten fanden bereits in Austin und München statt, nun geht es in Hamburg in die entscheidende Phase. Aktuell erfolgen Nutzergruppentests mit VW-Mitarbeitenden, begleitet von Sicherheitsfahrer:Innen. Im kommenden Jahr sollen ausgewählte Personen die autonomen Fahrzeuge im Testbetrieb nutzen können. Hamburgs Verkehrssenator Dr. Anjes Tjarks unterstreicht die Bedeutung dieses Projekts: Ab 2025 werden die ersten autonomen Fahrzeuge im Stadtzentrum unterwegs sein, mit weiterführenden Tests und Feedbackrunden.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit: Christian Senger, CEO von Volkswagen ADMT, hebt hervor, dass die Integration der autonomen Fahrzeuge in das Notfallmanagement essenziell ist. Die Fahrzeuge erkennen Einsatzfahrzeuge und bilden eigenständig Rettungsgassen.
MOIA beweist mit diesem Vorhaben Mut und Innovationskraft. Die Einführung autonomer Ridepooling-Dienste könnte nicht nur die Mobilität in Hamburg effizienter gestalten, sondern auch als Vorbild für andere Städte dienen.