Neue E-Gelenkbusse: Berlins Mobilität wird grüner und barrierefreier

Das erste Fahrzeug der neuen E-Gelenkbus-Generation    Foto: BVG/Oliver Lang

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nehmen das erste von 50 neuen E-Gelenkbussen in Betrieb. Diese Fahrzeuge vom Typ Solaris Urbino 18 electric sollen bis Mitte 2025 vollständig ausgeliefert sein. Das erste Fahrzeug fährt auf der Linie 300 und trägt zur Erweiterung der Elektrobusflotte Berlins bei.

Innovation für mehr Barrierefreiheit

Die neuen Busse sind mit einem Türfinde-Signal ausgestattet. Dieses System unterstützt seheingeschränkte Personen, indem es ihnen die Orientierung beim Einstieg erleichtert. Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG, betont: „Wir entwickeln unsere Standards weiter, um allen Fahrgästen eine bessere Mobilität zu bieten.“

Technische Highlights und Nachhaltigkeit

Die Fahrzeuge bieten Platz für rund 100 Personen, davon 41 auf festen Sitzplätzen. Ein Zentralmotor sorgt für Stabilität und Betriebssicherheit. Die Reichweite von über 200 Kilometern wird durch eine leistungsstarke Batterie ermöglicht, die sowohl auf Betriebshöfen als auch über Pantografen an Endhaltestellen geladen werden kann.

Zudem wird der weltweit erste Batterie-Pass eingesetzt, ein digitales Dokument, das Informationen zur Materialzusammensetzung und Recyclingfähigkeit der Batterie bereitstellt. Dieses Tool fördert die nachhaltige Nutzung und Entsorgung von Ressourcen.

Zukunftspläne und Förderungen

Die Ladeinfrastruktur mit 101 Ladepunkten an 36 Endhaltestellen wird von der SBRS GmbH geplant und umgesetzt. Finanziert wird das Projekt teilweise durch Fördermittel aus dem Programm NextGenerationEU und durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Die Mehrkosten für die Elektromobilität trägt das Land Berlin.

Mit dieser Initiative setzt die BVG neue Massstäbe für eine klimafreundliche und inklusive Mobilität in der Hauptstadt.