New Yorks Mautzone: Erste Zahlen bestätigen Prognosen

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Die Metropolitan Transportation Authority (MTA) hat erste Einnahmen aus der neuen Congestion Relief Zone (CRZ) veröffentlicht. In den ersten 27 Tagen des Programms, das am 5. Januar 2025 gestartet ist, wurden 48,66 Millionen US-Dollar eingenommen. Nach Abzug von Betriebskosten bleibt ein Nettoerlös von 37,5 Millionen US-Dollar, womit das Jahresziel von 500 Millionen US-Dollar in Reichweite bleibt.

Einnahmequellen und Verteilung

Der Grossteil der Einnahmen stammt von Privatfahrzeugen, die 68 % der Gesamtsumme ausmachen. Taxis und Mietwagen tragen 22 % bei, während Lkw, Busse und Motorräder zusammen 10 % beisteuern. Interessanterweise wurden 95 % der Einnahmen während der Hauptverkehrszeiten erzielt.

Die Betriebskosten der CRZ beliefen sich im Januar auf 11,1 Millionen US-Dollar, davon 9,1 Millionen für Infrastruktur und Kundenservice sowie 2 Millionen für Begleitmassnahmen.

Finanzierung von Infrastrukturprojekten

Die erzielten Einnahmen fliessen direkt in das Investitionsprogramm 2020–2024 der MTA. Dazu gehören die Modernisierung von U-Bahn-Signalanlagen, die Anschaffung emissionsfreier Busse und die Verlängerung der Second Avenue Subway nach East Harlem. Auch die Barrierefreiheit von Bahnhöfen wird ausgebaut, darunter an den LIRR-Stationen Hollis und Forrest Hills.

Transparenz und Datenauswertung

Um die Auswirkungen der Mautzone nachvollziehbar zu machen, veröffentlicht die MTA regelmässig Daten zu Verkehrsvolumen und Einnahmen. Die Informationen sind in Echtzeit abrufbar und können nach Fahrzeugtyp, Tageszeit und Standort analysiert werden.

Mit diesen ersten Ergebnissen bestätigt sich, dass das CRZ-Programm sowohl den Verkehr reguliert als auch eine stabile Finanzierungsquelle für die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs darstellt.