Obere Neckarbahn Horb-Tübingen erhält Oberleitung und sieben Haltestellen

Die 32 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Horb, Rottenburg und Tübingen wird mit einer Oberleitung ausgerüstet. Das Vorhaben wurde gemeinsam mit regionalen Partnern vor Ort beschlossen, die Detailplanungen werden gemeinsam finanziert. Den Ausbau plant die DB InfraGO.
Entlang der Strecke entstehen sieben neue Haltestellen, unter anderem in Börstingen, Sulzau, Rottenburg Dätzweg, Bühl, Kilchberg, Weilheim und Mühlbachäcker. Zwei Abschnitte erhalten ein zweites Gleis, damit sich Züge besser kreuzen können. Das Projekt ist Teil der Regional-Stadtbahn Neckaralb, die weitere Verbesserungen im Netz vorsieht.
Nach dem Ausbau sollen zwischen Tübingen und Rottenburg bis zu vier Züge pro Stunde verkehren, zwischen Tübingen und Horb zwei Züge pro Stunde. Vorgesehen ist zudem ein direkter Regionalexpress zwischen Horb und Stuttgart, der den bisherigen Umstieg entfallen lässt. Anstelle der bisherigen Dieselzüge kommen elektrische Fahrzeuge zum Einsatz.
Finanziert wird der Ausbau aus dem Sondervermögen des Bundes. Verkehrsministerin Razavi erreichte im Landtag in Stuttgart, dass ein Teil dieser Mittel in die Obere Neckarbahn fliesst.
