Osterverkehr 2025: Prognose und Empfehlungen des ASTRA

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) erwartet über die Ostertage 2025 eine markante Zunahme des Reiseverkehrs. Bereits ab Mittwoch, 16. April 2025, ist insbesondere auf den Nord-Süd-Achsen A2 (Gotthard) und A13 (San Bernardino) mit langen Staus zu rechnen. Auch die Zufahrten zu Ausflugsregionen sowie die Autobahnen im Mittelland werden stark belastet sein.
Hauptreisezeiten und Rückreiseverkehr
Die Verkehrsspitzen beginnen erfahrungsgemäss am frühen Mittwochnachmittag und setzen sich über Gründonnerstag und Karfreitag fort. Auf der Rückreise ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen ab Ostersonntag bis einschliesslich Ostermontag zu rechnen – besonders auf der Gotthard- und San-Bernardino-Route.
Belastung durch Ausweichverkehr
Bei Staus auf den Hauptachsen weichen viele Reisende auf Kantons- und Gemeindestrassen aus, was die lokale Bevölkerung, den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr stark beeinträchtigt. ASTRA appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer:Innen, auch bei Stau auf der Autobahn zu bleiben.
Betroffene Strecken
Neben den städtischen Agglomerationen (Zürich, Basel, Bern, Luzern, Lausanne, Genf) sind folgende Autobahnabschnitte besonders betroffen: Gotthard- und Belchentunnel, Region Luzern (A2/A14), Axenstrasse, A13 zwischen Sarganserland und Mesocco sowie mehrere Grenzübergänge (z. B. Chiasso-Brogeda, Bardonnex).
Autoverlad und Veloshuttle
Aufgrund von Sanierungsarbeiten verkehrt der BLS-Autoverlad am Simplon auch an Ostern nur im 2-Stundentakt. An Furka, Lötschberg und Vereina sind zu den Hauptreisezeiten längere Wartezeiten einzuplanen. Der Veloshuttle auf der Axenstrasse fährt ab dem 1. April wieder stündlich im Sommerfahrplan.