PostAuto setzt erstmals VW ID. Buzz ein – MOIA plant autonomes Pendant ab 2026

PostAuto führt in Appenzell Innerrhoden zwei neue E-Kleinbusse vom Typ VW ID. Buzz ein. Die Fahrzeuge werden im Rufbus-Angebot PubliCar eingesetzt und sind auf die Topografie der Region abgestimmt. Der kompakte Allradantrieb des ID. Buzz GTX ermöglicht einen flexiblen Tür-zu-Tür-Service auch in hügeligem Gelände. Die Buchung erfolgt per App, Web oder Telefon, bezahlt werden kann mit Karte, TWINT, Apple oder Samsung Pay. Der Betrieb ist Teil der PostAuto-Klimastrategie mit dem Ziel einer fossilfreien Flotte bis 2035.
Parallel dazu stellt das Technologieunternehmen MOIA in Hamburg den ID. Buzz AD vor, die autonome Version des Fahrzeugs. Ab 2026 soll dieser im fahrerlosen Betrieb auf Hamburgs Strassen unterwegs sein. Das Fahrzeug ist Baustein der „MOIA Turnkey Solution“, einer Komplettlösung, die Fahrzeug, Softwareplattform und Betriebsunterstützung umfasst. Ziel ist die Integration vollautonomer On-Demand-Dienste in bestehende Mobilitätsangebote.
Während PostAuto in der Schweiz mit elektrischen Kleinbussen einen Schritt in Richtung fossilfreie Mobilität macht, positioniert sich Volkswagen über MOIA international im Zukunftsmarkt für autonomes Fahren. Beide Entwicklungen basieren auf der ID. Buzz-Plattform und zeigen unterschiedliche Einsatzszenarien: lokal bedarfsgesteuerter Verkehr in ländlichen Regionen und künftig skalierbare autonome Flotten in urbanen Räumen.