Publibike in Bern: Zukunft gesichert, doch Investitionen nötig

Die Stadt Bern hat entschieden: Das regionale Veloverleihsystem Publibike bleibt bis mindestens 2033 bestehen. Mit 61,14 % Ja-Stimmen wurde der Verpflichtungskredit angenommen. Doch die Zustimmung allein reicht nicht aus – nun braucht es gezielte Investitionen, um das Angebot auf einem hohen Niveau zu halten.
Zustand der Velos erfordert Massnahmen
Viele der derzeit im Einsatz befindlichen Publibike-Fahrräder zeigen deutliche Abnutzungserscheinungen. Rahmen, Bremsen und Schaltungen sind nach Jahren intensiver Nutzung oft nicht mehr in optimalem Zustand. Ohne eine umfassende Erneuerung droht das Angebot an Attraktivität zu verlieren. Eine Investition in neue Fahrräder oder eine konsequente Instandhaltung ist daher unumgänglich.
Ausbau der Infrastruktur und digitale Optimierung
Neben der Modernisierung der Velos könnte eine Erweiterung der Stationen sinnvoll sein. Besonders an stark frequentierten Standorten sind oft keine freien Fahrräder verfügbar. Eine bessere Verteilung der Velos sowie zusätzliche Standorte könnten die Verfügbarkeit verbessern. Auch digitale Lösungen wie eine optimierte App oder transparentere Tarifsysteme würden den Service kundenfreundlicher gestalten.
Publibike als Teil des öffentlichen Verkehrs
Das Veloverleihsystem ist eine wichtige Ergänzung zum öffentlichen Verkehr und ermöglicht eine flexible Mobilität in der Stadt. Damit dieses Angebot langfristig attraktiv bleibt, muss der nun gesicherte Betrieb von kontinuierlichen Verbesserungen begleitet werden. Bern hat sich für die Zukunft von Publibike entschieden – jetzt gilt es, diese Zukunft aktiv zu gestalten.