RBS legt Geschäftsbericht 2025 vor: Fahrgastrekord und Grossprojekte im Fokus

Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Mit rund 26 Millionen Fahrgästen verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Busverkehr wurde mit 8.3 Millionen Fahrgästen ein neuer Höchstwert erreicht, im Bahnverkehr nutzten 17.7 Millionen Personen die Züge. Damit nähert sich der RBS wieder dem Rekordwert von 2019.

Finanziell schloss das Unternehmen mit einem Jahresgewinn von rund 1.7 Millionen Franken ab. Bei einem Gesamtertrag von 152.6 Millionen Franken und einem Gesamtaufwand von 150.9 Millionen Franken bewegte sich das Ergebnis im Rahmen des Budgets. Das Investitionsvolumen für Infrastruktur und Personenverkehr lag bei rund 85 Millionen Franken.

Beim neuen RBS-Bahnhof in Bern konnten die Rohbauarbeiten der Zufahrtstunnel Ende November 2025 abgeschlossen werden. Aufgrund von Verzögerungen beim SBB-Projekt Unterführung Mitte verschiebt sich die Inbetriebnahme jedoch um mindestens zwei Jahre auf 2031. Die Pünktlichkeit erreichte bei der Bahn 98.82 Prozent, bei den Bussen 88.37 Prozent.

Im Busbetrieb läuft die Elektrifizierung an: Insgesamt 17 Elektro-Normbusse wurden bestellt, gemeinsam mit dem Busbetrieb Solothurn Grenchen und Umgebung erfolgte die Vergabe von 39 Elektrobussen. Ab Ende 2027 wird der Anteil an Elektrofahrzeugen rund 50 Prozent erreichen, bis 2040 soll die Busflotte vollständig elektrisch betrieben werden.

Rückschläge gab es beim Ausbau des Bahnhofs Solothurn Süd: Am 28. September 2025 lehnte die Solothurner Stimmbevölkerung den Verpflichtungskredit von 22.5 Millionen Franken mit 56 Prozent Nein-Stimmen ab. Die Perronverlängerung von 120 auf 180 Meter setzt der RBS eigenständig um, eine Inbetriebnahme ist ab 2031 vorgesehen.

Quelle: https://www.rbs.ch