RhB: Bahnhofplatz Chur wird behindertengerecht umgebaut

Der Bahnhofplatz Chur wird ab dem 23. Februar 2026 in sechs Bauetappen behindertengerecht umgestaltet. Die Rhätische Bahn (RhB) und die Stadt Chur setzen das Projekt gemeinsam um. Ziel ist es, die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) zu erfüllen, das einen niveaugleichen Einstieg in Züge und Busse vorschreibt.
In einer ersten Phase wird das Perron im östlichen Teil des Bahnhofplatzes auf Höhe der Raiffeisenbank bis Mitte April angehoben. Danach folgt vom 19. April bis 11. Mai 2026 eine dreiwöchige Totalsperre der Arosabahn. In dieser Zeit werden die Perronkanten der Gleise 1 und 2 auf einer Länge von 150 Metern von 18 auf 37 cm angehoben. Die Perronkanten westlich der zentralen Personenunterführung bleiben unverändert. Während der Sperre verkehren Bahnersatzbusse auf der Arosalinie.
Ab dem 11. Mai beginnen die Arbeiten an den Bushaltekanten des Stadtbusses. Diese werden von 12 auf 22 cm erhöht. Zuerst werden die Haltekanten E und D auf der Seite des Bahnhofsgebäudes umgebaut, ab dem 17. August folgt die Haltekante A, ab dem 5. Oktober die Haltekanten B und C. In jedem Fall steht die jeweils nicht gesperrte Haltekante weiterhin zur Verfügung.
Ende November 2026 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Der Umbau verbessert den Einstieg nicht nur für Personen mit eingeschränkter Mobilität, sondern auch für Reisende mit Gepäck, Kinderwagen oder Sportgeräten. Die Querung des Bahnhofplatzes wird künftig zentral über die Platzmitte geführt. Für den Zugang zu den SBB- und RhB-Gleisen empfiehlt die RhB die Nutzung der Unterführung.