SBB Fahrplan 2027: punktuelle Verbesserungen national und international

Der Fahrplanentwurf 2027 der SBB liegt vor und bringt mit dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2026 punktuelle Anpassungen, insbesondere für Freizeitreisende und auf internationalen Verbindungen.

Im Verkehr Schweiz-Italien fahren neu täglich zwei Direktzüge pro Richtung zwischen Zürich und Venedig. Eine bisherige Verbindung nach Lugano wird bis Venedig verlängert; der heutige Zug Basel-Luzern-Mailand endet dafür in Lugano. Der tägliche Zug von Zürich nach Florenz verkehrt künftig nur noch bis Bologna, im Sommer weiter bis Rimini. Die Verbindung Zürich-Genua-La Spezia fährt neu ganzjährig täglich.

Zwischen Lausanne, Genf und Paris gibt es ab dem 5. April 2027 wieder drei tägliche TGV-Verbindungen pro Richtung. Ein neues TER-Angebot der SNCF zwischen Genf und Lyon verkürzt die Fahrzeit um zehn Minuten. Auf der Strecke Zürich-Stuttgart erhalten die IC-Züge auf deutschem Abschnitt mehr Fahrzeitreserve. Im Nachtverkehr kommen ab Dezember 2026 auch zwischen Zürich und Amsterdam die Nightjets der neuen Generation zum Einsatz.

National erhält der IR75 Luzern-Zürich HB unter der Woche mehr Sitzplätze, wird aber nicht mehr durchgehend bis Konstanz geführt; zwei Verbindungen pro Richtung bleiben wochentags direkt. Auf dem RE48 Zürich HB-Schaffhausen verkehren die neuen IR-Dosto-Züge RABe512. Der Zusatz-IC Zürich HB-Bern fährt testweise weiter bis Bern Europaplatz.

Das nationale Nachtangebot wird bei guter Nachfrage weitergeführt und um einen IRN3 zwischen Zürich HB und Chur in den Nächten Freitag bis Sonntag ergänzt. Regional verkehrt die S8 Winterthur-Zürich HB-Pfäffikon SZ neu weiter als S5 nach Rapperswil und Zug. Die S5 von Thurbo wird stündlich bis Bregenz verlängert.

Das Bundesamt für Verkehr legt den Fahrplanentwurf vom 22. Mai bis 9. Juni 2026 zur Vernehmlassung auf.

Quelle: https://news.sbb.ch