SBB und Sozialpartner einigen sich auf Lohnmassnahmen 2026

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Die SBB und die Sozialpartner haben die Lohnverhandlungen für das Jahr 2026 abgeschlossen. Für die dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellten Mitarbeitenden von SBB und SBB Cargo stellt die SBB 1.5 Prozent der Lohnsumme für individuelle Lohnerhöhungen zur Verfügung.

Die Verhandlungen wurden zwischen der SBB und der Verhandlungsgemeinschaft aus SEV, transfair, VSLF und KVöV geführt. Sie endeten Anfang Dezember 2025 mit einem Mehrheitsentscheid innerhalb der Verhandlungsgemeinschaft. Die vereinbarten Mittel fliessen gemäss bestehendem Lohnsystem in individuelle Lohnerhöhungen.

Adi Bucher, Mitglied der Konzernleitung und Leiter Human Resources der SBB, erklärt, dass das Ergebnis die Weiterentwicklung der Löhne ermöglicht und Teil attraktiver Anstellungsbedingungen bleibt. Patrick Kummer, Leiter der Verhandlungsgemeinschaft und Vizepräsident des SEV, verweist darauf, dass nach dem Fokus auf den Teuerungsausgleich im Vorjahr nun gezielt Mittel für das Lohnsystem eingesetzt werden. Besonders Mitarbeitende im Lohnaufstieg würden davon profitieren.

Die Verhandlungsdelegation der SBB setzte sich aus Vertreter:Innen der Bereiche Human Resources und Finanzen zusammen und stand unter dem Vorsitz von Adi Bucher. Auf Seiten der Gewerkschaften und Personalverbände waren Delegierte von SEV, VSLF, KVöV und transfair unter der Leitung von Patrick Kummer beteiligt.