Schweiz: ASTRA rechnet mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in Skiferien 2026

Autoverlad Selfranga
Autoverlad Selfranga by Parpan05 is licensed under CC BY 4.0

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) rechnet während der Skiferien im Februar mit deutlich erhöhtem Verkehrsaufkommen. Besonders betroffen sind die Zufahrtsrouten zu den Wintersportgebieten sowie die Autobahnen im Mittelland und in den Agglomerationen. Im Kanton Graubünden könnten zudem die Olympischen Winterspiele 2026 zu zusätzlichem Verkehr führen.

Die Auswirkungen des Wintersport- und Ferienreiseverkehrs werden vor allem an den Wochenenden spürbar sein. Betroffen sind insbesondere die Autobahnen A1, A2, A3, A8, A9 und A13 sowie die Räume Zürich, Bern, Basel, Luzern, Chur und Lugano. Mit Verkehrseinschränkungen ist zudem auf der San-Bernardino-Route zwischen Sargans und Thusis, im Bereich des Gotthard-Strassentunnels sowie auf den Routen ins Berner Oberland und ins Wallis zu rechnen.

Hohes Verkehrsaufkommen mit Stau führt oft zu unerwünschtem Ausweichverkehr in Ortschaften entlang der Nationalstrassen. Dies belastet die lokale Bevölkerung und behindert den Individual- und Geschäftsverkehr, den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr. Das ASTRA empfiehlt Reisenden, auch bei Stau auf der Autobahn zu bleiben.

Bei den Autoverladestationen können bei der Hinreise von 08 bis 16 Uhr Wartezeiten anfallen: an der Furka in Realp, am Lötschberg in Kandersteg und am Vereina in Klosters-Selfranga. Bei der Rückreise sind Wartezeiten erfahrungsgemäss von 11 bis 18 Uhr möglich. Zwischen dem 16. Februar und 28. Mai 2026 verkehrt der Autozug beim Autoverlad Simplon im 120-Minuten-Takt statt im regulären 90-Minuten-Takt. Beim Autoverlad Lötschberg verkehren während der Sportferien Zusatzzüge – bis zu sechs Autozüge pro Stunde und Richtung.