SEV fordert besseren Gesundheitsschutz für Buspersonal in der Schweiz

Die Delegierten des Verbands des Personals privater Transportunternehmungen (VPT), einem Unterverband der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV, haben eine Resolution mit konkreten Forderungen zum Gesundheitsschutz verabschiedet. Der VPT richtet diese an Gemeinden, Kantone und den Bund.
Die Resolution umfasst drei Kernforderungen: Toiletten und geeignete Pausenräume an Endstationen und wichtigen Knotenpunkten, eine konsequentere Priorisierung des öffentlichen Verkehrs im Strassenraum durch Busspuren und angepasste Lichtsignalanlagen sowie separate Verkehrsflächen für den Langsamverkehr zur Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.
Erhebungen des SEV und der Unisanté Lausanne zeigen, dass lange Dienstschichten, fehlende Erholungsmöglichkeiten und hohe Belastung zu überdurchschnittlichen Gesundheitsrisiken führen. Internationale Studien bestätigen, dass unzureichende Arbeitsbedingungen zu Muskel-Skelett-Erkrankungen, Stress und Herz-Kreislauf-Problemen beitragen. Gemeinden, Kantone und der Bund sind laut VPT als Besteller, Eigentümer und Vollzugsbehörden in der Pflicht, ihre Handlungsspielräume konsequent zu nutzen.