Stadler Rail: Generalversammlung 2025 bestätigt Dividende und Generationenwechsel

Bild: Stadlerrail

An der 34. ordentlichen Generalversammlung der Stadler Rail AG stimmten die anwesenden 1375 Aktionär:Innen sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrates zu. Dabei genehmigten sie unter anderem eine Dividende von 0.20 Franken pro Namenaktie. Die Auszahlung erfolgt mit Valuta 13. Mai 2025.

Mit dem Austritt von Barbara Egger-Jenzer und Kurt Rüegg wird der im Vorjahr eingeleitete Generationenwechsel im Verwaltungsrat fortgesetzt. Kurt Rüegg war über zwei Jahrzehnte im Gremium tätig und prägte als Leiter des Audit Committee die strategische Entwicklung wesentlich. Barbara Egger-Jenzer brachte als ehemalige Berner Regierungsrätin und Expertin für öffentlichen Verkehr fundiertes Wissen in das Gremium ein.

Peter Spuhler wurde erneut zum Verwaltungsratspräsidenten gewählt. Auch alle zur Wiederwahl stehenden Verwaltungsrät:Innen und die Mitglieder des Vergütungsausschusses wurden bestätigt. Neu in den Ausschuss gewählt wurde Doris Leuthard. Die Generalversammlung erteilte zudem die Decharge an Verwaltungsrat und Konzernleitung.

Trotz schwerwiegender Produktionsausfälle infolge von Überschwemmungen in der Schweiz, Österreich und Spanien konnte Stadler im Geschäftsjahr 2024 strategische Aufträge sichern und die Position im Bereich alternativer Antriebstechnologien stärken. Rund 350 Millionen Franken Umsatz mussten jedoch auf die Jahre 2025 und 2026 verschoben werden.

Neben der Genehmigung der Jahres- und Konzernrechnung votierten die Aktionär:Innen auch für die maximalen Gesamtvergütungen des Verwaltungsrates und der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2026. Der Bericht über nichtfinanzielle Belange und der Vergütungsbericht 2024 wurden im Rahmen der Konsultativabstimmungen ebenfalls angenommen.