Stadler steigert Umsatz und Profitabilität im Geschäftsjahr 2025

Stadler Rail hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 3.7 Milliarden Franken abgeschlossen, was einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (währungsbereinigt: 15 Prozent). Der EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) stieg auf 160.6 Millionen Franken, die EBIT-Marge auf 4.4 Prozent (Vorjahr: 3.1 Prozent). Der Reingewinn hat sich auf 100.7 Millionen Franken beinahe verdoppelt (Vorjahr: 55.0 Millionen).
Der Auftragseingang belief sich auf 6.1 Milliarden Franken, der Auftragsbestand stieg auf über 32 Milliarden Franken. Für 2026 erwartet Stadler einen Umsatz von deutlich über 5 Milliarden Franken sowie eine EBIT-Marge von über 5 Prozent.
Das Ergebnis wurde durch mehrere Faktoren belastet: Die Flutkatastrophe in Valencia vom Oktober 2024 wirkte sich weiterhin negativ auf Lieferketten und Produktion aus – Folgen, die voraussichtlich bis 2027 spürbar bleiben. In Deutschland setzt Stadler seit Anfang 2025 ein Effizienzsteigerungsprogramm im Werk Berlin Pankow um. Ein im April 2025 unterzeichneter Zukunftstarifvertrag mit der IG Metall sowie eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden sollen die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Zudem reduzierte der starke Schweizer Franken den konsolidierten Umsatz um über 50 Millionen Franken.
Zu den wichtigsten Aufträgen 2025 gehören 132 Hochflur-Stadtbahnen für die Kölner Verkehrs-Betriebe (rund 700 Millionen Euro), 36 FLIRT-Züge für die niederländische NS sowie zwei Wasserstoff-Schmalspurzüge für die sicilianische Ferrovia Circumetnea. Stadler Signalling gewann zudem eine Ausschreibung in Bergen, Norwegen, mit einem Projektvolumen von rund 50 Millionen Euro.
Der Verwaltungsrat beantragt für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 50 Millionen Franken (0.50 Franken pro Aktie), gegenüber 20 Millionen Franken im Vorjahr.