Stadler steigert Umsatz im ersten Halbjahr um 40 Prozent

Stadler hat im ersten Halbjahr 2026 den positiven Trend des Vorjahres fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 40 Prozent auf CHF 2.0 Milliarden (Vorjahr: CHF 1.4 Milliarden), vor allem wegen zahlreicher Fahrzeugauslieferungen. Der starke Franken schmälerte den Umsatz um CHF 30 Millionen.

Die EBIT-Marge verbesserte sich von 2.6 auf 4.0 Prozent, der EBIT stieg auf CHF 79.5 Millionen (Vorjahr: CHF 36.9 Millionen). Das Konzernergebnis stieg leicht auf CHF 31.2 Millionen; der geringere Anstieg gegenüber dem EBIT geht auf den Wegfall eines Währungseffekts von rund CHF 20 Millionen zurück.

Der Auftragseingang belief sich auf CHF 2.7 Milliarden (Vorjahr: CHF 1.7 Milliarden), der Auftragsbestand erreichte mit CHF 33.3 Milliarden einen neuen Höchststand. Im Segment Service und Components stieg der Auftragseingang um 95 Prozent auf CHF 515.1 Millionen.

Zu den Grossaufträgen zählen 350 S-Bahn-Züge für Berlin im Konsortium mit Siemens und der Deutschen Bahn sowie 166 U-Bahn-Wagen für die Berliner Verkehrsbetriebe. Beide sichern die Auslastung des Stadler-Werks in Berlin-Pankow. Weitere Aufträge kamen aus Montenegro, Irland, Kopenhagen und der Türkei.

Die Überschwemmung in Valencia vom Oktober 2024 sowie das schwierige Umfeld in Deutschland belasten das Ergebnis bis 2027. Der Free Cashflow lag mit CHF -54.4 Millionen leicht negativ (Vorjahr: CHF -744.2 Millionen).

Stadler bestätigt den Ausblick für 2026: Umsatz deutlich über CHF 5 Milliarden, EBIT-Marge über 5 Prozent. Mittelfristig soll die Marge auf 6 bis 8 Prozent steigen.