Stadler verkauft über 100 massgeschneiderte Züge nach Italien

Foto: STADLER RAIL

Stadler hat mit dem jüngsten Auftrag über 20 Züge einen weiteren Meilenstein in Italien erreicht: Über 100 Fahrzeuge hat das Unternehmen mittlerweile an italienische Bahnbetreiber verkauft. Der aktuelle Vertrag umfasst fünf sechsteilige und 15 vierteilige FLIRT-Züge für Ferrovie del Sud Est (FSE), eine Tochtergesellschaft der staatlichen Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato Italiane.

Die Fahrzeuge werden in erster Linie im Süden Italiens verkehren und sind exakt auf die regionalen Anforderungen zugeschnitten. Neben modernster Signaltechnik (ETCS) verfügen sie über rollstuhlgerechte Einstiege, Mehrzweckbereiche für Velos und Kinderwagen sowie ein durchgängiges Niederflurdesign für barrierefreien Zugang. Die Ausstattung ist sowohl für den Pendlerverkehr als auch für touristische Nutzungen ausgelegt.

Die neuen Züge werden am Stadler-Standort in Bussnang entwickelt und gefertigt. Damit unterstreicht Stadler nicht nur seine Rolle als führender Anbieter im europäischen Schienenverkehr, sondern auch die langfristige Strategie, auf individuelle Kundenbedürfnisse einzugehen. Italien zählt inzwischen zu den Kernmärkten des Unternehmens – mit Kunden in elf der zwanzig italienischen Regionen.

Stadler ist seit 2005 in Italien aktiv und konnte seither mehrere Verträge unter anderem mit Ferrovie Emilia Romagna, Ente Autonomo Volturno und der SAD abschliessen. Mit dem jüngsten FSE-Auftrag wird der Bestand an Stadler-Zügen in Italien weiter ausgebaut – ein Zeichen für das Vertrauen italienischer Verkehrsunternehmen in Schweizer Bahntechnik.