Stellungnahme des SEV zu Sparmassnahmen im regionalen Personenverkehr

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Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV kritisiert den Entscheid des Nationalrats, den Verpflichtungskredit für den regionalen Personenverkehr nicht zu erhöhen. Der Nationalrat schliesst sich damit der Haltung des Bundesrats an. Der Ständerat hatte zuvor eine Erhöhung um 160 Mio. Franken vorgesehen.

Zentrale Forderung des SEV
Der SEV verlangt, dass der Ständerat an der Erhöhung des Kredits festhält. Nach Einschätzung der Gewerkschaft führen die vom Bundesrat vorgeschlagenen pauschalen Kürzungen zu Abbau im Angebot und zu zusätzlicher Belastung für das Personal.

Hinweise auf Auswirkungen
Laut SEV sind Fahrplanausdünnungen und Einschränkungen der regionalen Mobilität nicht auszuschliessen. Zudem verweist die Gewerkschaft auf bereits heute anspruchsvolle Arbeitsbedingungen für Fahrer:Innen und weiteres Betriebspersonal.

Position der Gewerkschaft
Der SEV betont die Bedeutung eines zuverlässigen Regionalverkehrs für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den wirtschaftlichen Nutzen. Die Gewerkschaft fordert eine Finanzierung, die sowohl das Verkehrsangebot als auch die Attraktivität der Arbeitsplätze sichert.