Trenitalia: Übergriffe auf Personal im ersten Quartal 2026 um 57 Prozent gesunken

Graffiti on trains
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Im ersten Quartal 2026 sind die Übergriffe auf Mitarbeitende von Trenitalia (Gruppo FS) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 57 Prozent zurückgegangen – von 68 auf 29 Vorfälle. Das geht aus einer Pressemitteilung des Gruppo FS vom 24. April 2026 hervor. Als Ursache nennt das Unternehmen verstärkte Sicherheitsmassnahmen durch FS Security, den konzerninternen Sicherheitsdienst, sowohl auf Bahnhöfen als auch an Bord der Züge.

Neben den Übergriffen gingen auch Vandalismus-Handlungen an Infrastruktur und Rollmaterial zurück: Sachbeschädigungen an Anlagen sanken um 65 Prozent, Vandalismusfälle an Zügen um 29 Prozent, und Graffiti auf Fahrzeugen um 11 Prozent. Fahrbetrugsdelikte (Schwarzfahren und verwandte Formen) waren laut Mitteilung im betrachteten Zeitraum nahezu bedeutungslos. Diebstähle an Bord blieben stabil (minus 1 Prozent).

Einen deutlichen Anstieg verzeichnet FS Security bei den operativen Aktivitäten: Im ersten Quartal 2026 wurden über 10 Millionen Reisende kontrolliert, was einem Zuwachs von 54.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Bahnhofsbereich registriert ein Plus von 22.3 Prozent, die gesamten Einsätze stiegen um 24.6 Prozent. Zugkontrollen nahmen um 26.5 Prozent zu.

Quelle: https://www.fsitaliane.it