VBZ Zürich: Schadenereignisse 2025 auf Rekordhoch

A bustling scene in Zürich featuring trams, cyclists, and pedestrians crossing a bridge.
A bustling scene in Zürich featuring trams, cyclists, and pedestrians crossing a bridge. by Fran Zaina is licensed under Pexels License

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) verzeichneten 2025 insgesamt 1’911 Schadenereignisse – den höchsten Wert seit mindestens 2018. Im Vorjahr waren es 1’725, 2018 noch 1’606.

Die grösste Kategorie bilden Kollisionen mit Fahrzeugen: 926 Fälle wurden 2025 registriert, gegenüber 853 im Vorjahr. Davon entfallen 530 auf Personenwagen, 289 auf Nutzfahrzeuge und 64 auf Velos, Mofas, E-Bikes und E-Trottinetts. Motorräder waren in 18 Fällen beteiligt, andere Fahrzeuge in 25 Fällen.

Unfälle mit Körperverletzung stiegen auf 687 (2024: 622). Häufigste Ursache sind Stopp- und Ruckunfälle mit 345 Fällen, gefolgt von Tür-, Ein- und Aussteigeunfällen (171) sowie Fussgängerunfällen (71). Unfälle infolge Kollisionen nahmen stark zu: von 57 auf 99 Fälle.

Sonstige Schadenfälle erhöhten sich auf 298 (2024: 250). Schäden bei Baustellen stiegen auf 132, böswillige Beschädigungen auf 117. Entdrahtungen und Entgleisungen wurden 10-mal registriert.

2025 kamen bei VBZ-Unfällen 2 Personen ums Leben – beide Fussgängerinnen. In einem Fall wurde eine Frau auf der Dübendorfstrasse ausserhalb eines Fussgängerstreifens vom Tram erfasst. Im zweiten Fall wurde eine ältere Fussgängerin auf der Seefeldstrasse trotz Warnsignal vom Tram erfasst und mitgeschleift. 2024 hatte die Zahl tödlicher Unfälle mit 6 einen Höchstwert erreicht.