ver.di und BVG starten Schlichtungsverfahren zur Entgelttarifrunde

Grafik BVG

Die laufenden Entgelttarifverhandlungen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gehen in die Schlichtung. Dies wurde am 27. März 2025 in einer gemeinsamen Mitteilung von ver.di und BVG bekanntgegeben. Beide Parteien verständigten sich nach sechs Verhandlungsrunden und fünf Warnstreiks auf diesen Schritt.

Die Schlichtungskommission setzt sich aus je vier Vertreter:Innen beider Seiten sowie den benannten Schlichtern zusammen: Matthias Platzeck (BVG) und Bodo Ramelow (ver.di). Zwischen dem 28. März und dem 10. April 2025 gilt Friedenspflicht – Arbeitskampfmassnahmen sind in dieser Phase ausgeschlossen.

Das Verfahren soll in vertraulichen Gesprächen Lösungen für die offenen Themen der Tarifrunde erarbeiten. Endpunkt ist eine Einigungsempfehlung. Wird diese beidseitig angenommen, folgt ein konkretes Tarifangebot. Andernfalls gilt die Schlichtung als gescheitert und die Verhandlungen beginnen erneut.

Die BVG verhandelt im Namen von rund 16’000 Mitarbeitenden. Ziel ist es, faire Löhne, betriebliche Stabilität und ein verlässliches Verkehrsangebot für Berlin zu vereinen.