Verkehrsprognose Sommer 2025: Engpässe auf Hauptachsen und an Grenzen erwartet

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) rechnet zwischen Anfang Juli und Mitte September 2025 mit massivem Reiseverkehr auf dem Nationalstrassennetz. Besonders betroffen sind die Nord-Süd-Achsen durch die Alpen, insbesondere die Autobahnen A2 (Gotthard) und A13 (San Bernardino). Die Verkehrsspitzen werden jeweils von Freitag bis Sonntag erwartet, sowohl in Richtung Süden im Juli und August als auch in Richtung Norden ab Mitte Juli bis in den September hinein.
Zusätzlich zum klassischen Ferienreiseverkehr ist auch bei gutem Wetter an den Wochenenden mit starkem Ausflugsverkehr zu rechnen, der insbesondere staugefährdete Regionen wie das Berner Oberland, die Zentralschweiz und das Tessin belastet. Auch die Agglomerationen Zürich, Basel, Bern, Luzern, Lausanne und Genf bleiben anfällig für Staubildung, vor allem auf den Hauptachsen A1, A2 und A3.
ASTRA ruft Reisende dazu auf, bei Stau auf der Autobahn zu bleiben. Das Ausweichen auf Kantons- oder Gemeindestrassen führt zu einer erheblichen Mehrbelastung für Anwohner:Innen und beeinträchtigt Busverkehr, Rettungsdienste und den Langsamverkehr.
Reisenden wird geraten, wenn möglich werktags zu fahren, Stosszeiten zu meiden und ausreichend Wasser mitzunehmen. Wer Ausflüge in staugefährdete Regionen plant, sollte diese wenn möglich ausserhalb der Wochenenden durchführen.
Auch auf den Autoverladestationen, insbesondere am Simplon, ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Aufgrund von Bauarbeiten fahren die Autozüge zwischen Brig und Iselle bis zum 27. Juli nur im Zweistundentakt. Danach wird die Frequenz wieder erhöht, inklusive zusätzlicher Direktverbindungen an ausgewählten Donnerstagen. Auch an anderen Verladestationen kann es zu Verzögerungen kommen.