Wiedereröffnung Nürnberg – Regensburg verzögert sich

Die DB InfraGO nimmt zwei zentrale Bahnstrecken am Freitag planmässig wieder in Betrieb. Bei der Korridorsanierung Hagen – Wuppertal – Köln sowie bei der Qualitätsoffensive Hamburg – Hannover liegen die Arbeiten im Zeitplan. Am Freitagabend enden die Schienenersatzverkehre und Umleitungen für Fern- und Güterzüge.
Auf der Strecke Nürnberg – Regensburg verzögert sich die Wiederinbetriebnahme hingegen. Gleise, Weichen und Oberleitungen sind fertiggestellt, doch die sicherheitstechnische Überprüfung der neuen Stellwerkstechnik dauert weiter an. Der ursprünglich für den 10. Juli vorgesehene Betriebsstart kann nicht eingehalten werden. Spätestens zum Beginn der bayerischen Sommerferien am 31. Juli soll die Strecke wieder durchgehend nutzbar sein.
Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte der DB InfraGO, bedauert die zusätzliche Belastung für Reisende, Anwohnende und Partnerunternehmen und entschuldigt sich dafür. Die Sicherheit stehe an erster Stelle, die Firmen sollen die verbleibenden Arbeiten rasch abschliessen.
Das bisherige Umleitungskonzept bleibt bestehen: Fern- und Güterzüge verkehren weiter über alternative Strecken, entfallende Nahverkehrsverbindungen werden durch Busse ersetzt. Die DB InfraGO stimmt sich mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ab, damit aktualisierte Fahrplandaten rasch in die Auskunftsmedien einfliessen. Die Versorgung von Industriekunden bleibt gewährleistet.