Wien: Wiener Linien starten Rücksichtskampagne in Öffis

Start der Kampagne „Host kan Genierer?“ – Wiener Linien starten neue Bewusstseinskampagne für mit Rücksichtnahme in den Öffis – mit Öffistadträtin Ulli Sima.

Die Wiener Linien lancieren eine neue Bewusstseinskampagne für mehr Rücksichtnahme im öffentlichen Verkehr. Unter dem Titel „Host kan Genierer?“ sollen täglich mehr als 2,4 Millionen Fahrgäste auf geltende Verhaltensregeln hingewiesen werden.

Auslöser ist eine von den Wiener Linien beauftragte Umfrage mit rund 800 Teilnehmenden zwischen 16 und 75 Jahren. Dabei gaben nur 9 Prozent an, selbst schon laut über Lautsprecher telefoniert oder Videos ohne Kopfhörer geschaut zu haben – gleichzeitig fühlen sich 86 Prozent durch genau dieses Verhalten gestört. 92 Prozent halten es für wichtig, dass solches Verhalten unterbleibt.

Ab 9. März sind Kampagnenmotive im gesamten Stadtgebiet auf Plakaten zu sehen. Sie zeigen typisches Fehlverhalten wie lautes Telefonieren, Essen in der U-Bahn oder Rucksäcke, die anderen den Sitzplatz wegnehmen. Ergänzt wird die Kampagne durch einen Kampagnensong, Durchsagen in Stationen sowie verstärkte Kontrollen und Ermahnungen durch Mitarbeitende der Wiener Linien. Zusätzlich soll die Zivilcourage unter Fahrgästen gestärkt werden.

Die Kampagne knüpft an das 2019 eingeführte Essverbot in der U-Bahn an, das ebenfalls auf Wunsch vieler Fahrgäste umgesetzt wurde.