Zentralbahn: Chantal Beck zieht Bilanz nach 150 Tagen

Nach 150 Tagen als Geschäftsführerin der Zentralbahn hat Chantal Beck einen umfassenden Einblick in das Unternehmen gewonnen. Sie arbeitete in verschiedenen Bereichen mit – von der Werkstatt über den Unterhalt bis zur Zugbegleitung. Zahlreiche Gespräche mit Behörden, Partnerorganisationen und der Politik dienten dem Aufbau und der Vertiefung von Netzwerken.
Die Zentralbahn sieht sich in einem wachsenden Markt. Noch dieses Jahr wird ein erster Teil der neuen Fahrzeugflotte ausgeliefert. Parallel dazu schreitet der Infrastrukturausbau voran: Die Doppelspur Staldifeld im Kanton Nidwalden ist eine zentrale Voraussetzung für den Halbstundentakt nach Engelberg ab dem nächsten Fahrplanwechsel. Zudem soll ein neues Konzept den Pendler- und den Tourismusverkehr besser aufeinander abstimmen.
Beck benennt vier Handlungsfelder für die kommenden Jahre: die Finanzierung von Unterhalt und Infrastrukturausbau in enger Abstimmung mit Kantonen und Bund, die Abfederung einer bevorstehenden Pensionierungswelle durch Nachfolgeplanung und Wissenstransfer, die Wahrung der Qualität trotz wachsender Betriebskomplexität sowie die weitere Umsetzung der Digitalisierung und des damit verbundenen kulturellen Wandels.