Zürich: Studie sieht durch Robotaxis mehr Leerfahrten und mehr Stau

Wie Taxi Times berichtet, kommt eine neue Untersuchung aus New York zum Schluss, dass Robotaxis mehr leere Kilometer zurücklegen als von Menschen gesteuerte Fahrzeuge und damit den Verkehr zusätzlich belasten. Erstellt wurde sie vom Sam Schwartz Transportation Research Program am Hunter College der City University of New York gemeinsam mit der Mobilitätsinitiative Open Plans. Grundlage waren unter anderem von Waymo veröffentlichte Daten sowie Zahlen der New Yorker Taxi and Limousine Commission.

Im Zentrum steht das Deadheading, also Kilometer ohne Fahrgast. Das Verhältnis von insgesamt gefahrenen zu mit Fahrgast zurückgelegten Kilometern beziffert die Studie bei Waymo in Kalifornien auf 1.71, bei der bestehenden New Yorker Mietwagenflotte auf 1.49. Während Taxis und Fahrzeuge der High-Volume-For-Hire-Flotte in New York rund einen Drittel der Zeit ohne Fahrgast unterwegs sind, liegt dieser Wert bei Waymo in Kalifornien bei über 41 Prozent. Hinzu kommt, dass Robotaxis länger parkiert werden statt an Halteplätzen zu warten – in dicht bebauten Städten mit knappem Parkraum könnten sie deshalb zusätzlich leer umherfahren.

Die Studie wurde bekannt, während mehrere Anbieter in der Schweiz noch dieses Jahr in den Regelbetrieb starten wollen. Uber kündigte im Juni erste Robotaxis in Zürich an, mit Technologie von WeRide und Flottenmanagement durch Rydera. Waymo hat in Zürich eine Niederlassung eröffnet, ein Starttermin steht nicht fest.